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Aktuelles

gp in200817 01 Sie ist keine Freundin von langen Reden, sie mag es lieber kurz und bündig. Auf dem Weg in die Selbständigkeit könne sie die Aktivsenioren und deren Unterstützung nur „wärmstens weiterempfehlen“ bringt Birgit Schiedermeier aus Vohburg ihre Erfahrungen auf den Punkt. Diese Wertung kommt nicht von ungefähr. Die gelernte Kinderkrankenschwester und langjährige Leiterin eines regionalen Kinder-Intensiv-Pflegedienstes hat mit ihrer „FIPS gGmbH“ soeben beim renommierten „Gründerpreis Ingolstadt“ den erstmals verliehenen „Publikumspreis“ gewonnen. Veranstalter dieses in mehreren Kategorien mit insgesamt 10 000 Euro dotierten Awards sind die Sparkasse, das regionale Existenzgründerzentrum, die städtische IFG, die Technische Hochschule sowie der DONAUKURIER als Medienpartner.

Birgit Schiedermeier hatte es in die Endrunde geschafft. Unter den 23 vom „Donaukurier“ vorgestellten Kandidaten bekam sie mit ihrem Unternehmenskonzept über 4000 gültige Stimmen und hatte damit eindeutig die Nase vorn. „Das ist für mich und mein Team natürlich ein schöner Erfolg und wird uns auf dem weiteren Weg noch von großem Nutzen sein“, sagt die 47jährige Unternehmerin.

Im September 2019 hatte sich die Ex-Angestellte zur Beratersprechstunde mit dem Aktivsenior Ehrhardt Teubner in Vohburg angemeldet. Es ging um ihr Konzept eines gemeinnützigen Intensivpflegedienstes für kranke Kinder sowie – auf Spendenbasis – um schnelle und unkomplizierte Hilfe in familiären Notfällen. Teubner und sein Aktivsenioren-Kollege Josef Wilhelm unterstützten die Gründerin bei der Ausarbeitung eines schlüssigen Business-Plans, Fragen der Gesellschafsform bis hin zu den kalkulatorischen Stellschrauben eines tragfähigen Geschäftsmodells. Die Zusage für den erhofften Gründungszuschuss war dann keine Überraschung mehr.

Wie gut das gemeinnützige Unternehmen FIPS unterwegs ist, zeigt ein Blick auf die Personalentwicklung. Nur wenige Monate nach der von den Aktivsenioren begleiteten Gründung hat Birgit Schiedermeier bereits 15 MitarbeiterInnen in Vollzeit, Teilzeit oder auf 450€-Basis unter Vertrag. „Wir haben wahrlich viel zu tun und wachsen sehr schnell“, sagt die Geschäftsführerin.

Solche Nachrichten sind natürlich ganz nach dem Geschmack von Arnold Brauer, dem Aktivsenioren-Regionalleiter Oberbayern-Nord in Ingolstadt: „Dieser Erfolg macht auch uns zu recht ein wenig stolz“. Und in einem FIPS-Empfehlungsschreiben an den Vorstand der Ingolstädter Volksbank legte Aktivsenior Wilhelm noch einen Scheit nach. Wörtlich: „Es könnte ja sein, dass im Ruhestand lebende Banker Interesse an unserem Beratungsteam hätten. Sie wären bei uns herzlich willkommen“.