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Aktuelles

Das Projekt „Gründungszuschuss“ war noch gar nicht abgeschlossen, da erhielten die Aktivsenioren bereits eine unerwartete mail aus Erding. „Vielen Dank für Ihren professionellen Input!“ schrieb die 28jährige Aspirantin auf ihrem Weg in die Selbstständigkeit. „Ich finde es wirklich bemerkenswert und toll, dass Sie sich in Ihrem wohlverdienten Ruhestand so aktiv und selbstlos für Existenzgründer einsetzen“. Sie sei gewiss nicht die einzige angehende Unternehmerin, die von der Aktivsenioren-Beratung „wertvolle Unterstützung “ erhalten habe. In der Tat: Wer beruflich erfolgreich sein will, kommt um die ständige Überprüfung der Qualität seiner Arbeit nicht umhin. Was im Beruf selbstverständlich war, sollte aber auch im Ehrenamt nicht vergessen werden.

Aus diesem Grund gibt es bei den AKTIVSENIOREN BAYERN e.V. in der Region München/Umland schon seit 2010 einen speziellen „Controller“, der die Effektivität und Qualität der Beratung fortlaufend überprüfen soll. Seither telefoniert der Feedback-Beauftragte Bernd Großholz Jahr für Jahr mit mehr als 300 Kunden, hakt nach und fragt nach deren Zufriedenheit sowie der Nützlichkeit der Beratung.

Die auf diese Weise gewonnenen Rückmeldungen sind denkbar positiv. Im Jahresdurchschnitt liegt der Prozentsatz der rundum Zufriedenen jeweils um die 96 Prozent. „Das ist ohne Zweifel ein Gütesiegel für die Aktivsenioren“, unterstreicht Großholz, auch die stattliche Zahl an Referenzen, die mit Lob für die jeweiligen Berater nicht sparen, bestätigten dies. Aussagen wie „Die Zusammenarbeit mit den Aktivsenioren ist eine Investition für die Zukunft“ oder „Nach der Beratung bin ich gewappnet für die Selbständigkeit“, bis hin zu „alle unsere Probleme wurden gelöst“ sind für die Berater eine schöne Anerkennung und der notwendige Anreiz, ihr Engagement fortzusetzen. Und den Verein spornt das Lob an, Effizienz und Qualität der Beratung durch umfassende Schulungen noch weiter zu steigern und dafür Sorge zu tragen, dass die ehrenamtlichen Aktivisten auch für neue Beratungsfelder wie etwa Unternehmensnachfolge oder Digitalisierung ausreichend gerüstet sind.

Eigentlich könnten die Aktivsenioren angesichts dieser positiven Resonanz mit dem bisher Geleisteten zufrieden sein - wären da nicht die Mahner wie Bernd Großholz, die ständig nach Verbesserungspotential suchen. Als Beispiel nennt er die Entwicklung und den Einsatz eines „durchgängigen Feedbacksystems“ für alle in der Beratung oder im Coaching engagierten Mitglieder. In den Regionen München/Umland sowie in Mittelfranken sei man hier auf einem viel versprechenden Weg. „Und warum sollten wir bei unseren zufriedenen Kunden nicht von Zeit zu Zeit nachfassen, wie das Geschäft so läuft und ob es vielleicht weiteren Beratungsbedarf gibt“, fragt der Feedback-Beauftragte. Der im Verein schlummernde Datenschatz sollte akribisch gehoben werden, insistiert Großholz. Er sehe da „gute Chancen, neue Aufträge einzuwerben“ und Möglichkeiten, die Existenzgründer und Mittelständler noch wirkungsvoller zu unterstützen.