In der Region München / Umland begleiten die AKTIVSENIOREN BAYERN e.V. schon seit 2006 jedes Jahr die Schüler der Abschlussklassen ausgewählter Münchner Mittelschulen im Übergang von der Schule zum Beruf.

In Schuljahr 2014/15 sind es sogar drei Mittelschulen, die um Unterstützung gebeten haben. Die Aktivsenioren unterstützen die Schüler der Abschlussklassen mit ihrem Wissen und ihrer Erfahrung. Sie tragen dazu bei, die schwierige Berufswahl und die Ausbildungsplatzsuche zu erleichtern.

25 Aktivsenioren sind im Einsatz und stehen 220 SchülerInnen in insgesamt 11 Klassen helfend und beratend zur Seite.

Die ehrenamtlichen Helfer arbeiten in Zweierteams, um eine regelmäßige Betreuung (einmal pro Woche) während des gesamten Schuljahres sicher zu stellen. Die Gespräche mit den Schülern finden parallel zum Unterricht statt. Begonnen wird mit der Berufsfindung unterstützt durch Eignungstests; es folgt die Suche nach einem Praktikumsplatz und danach die Verarbeitung der im Praktikum gewonnenen Eindrücke und Erkenntnisse. Daran schließt sich die Berufswahl und die Ausbildungsplatzsuche an. Die Aktivsenioren helfen den Schülern, Bewerbung zu schreiben, sie veranstalten Rollenspiele, um die Schüler auf Bewerbungsgespräche vorzubereiten, sie versuchen das Allgemeinwissen der Schüler zu verbessern und ihnen wertvolle Hinweise zu geben, wie sie mit Internet-Recherche Fakten sammeln und ihr Wissen vertiefen können.

Neben den Mittelschulen betreuen die Aktivsenioren auch Jugendliche des ev. Kinder- und Jugendhilfswerks in Feldkirchen. Auch dabei handelt es sich um Schulabgänger, die allerdings nicht in den Schulen selbst, sondern in ihrer Wohngemeinschaft im Kinder- und Jugendhilfswerk betreut werden. Darüberhinaus gibt es auch einige Aktivsenioren, die Hausaufgabenbetreuung in einer Mittelschule übernommen haben.

Die Ausbildungsinitiative der Aktivsenioren wurde 2006 in Zusammenarbeit mit der Mittelschule an der Reichenau-Str. 3 in München ins Leben gerufen. Die Schulleitung wandte sich damals an die Aktivsenioren mit der Bitte, ihre Berufs- und Lebenserfahrung mit den Abschlussklassen zu teilen. Dahinter stand die Überzeugung, dass die Aktivsenioren den Schülern ein Erfahrungsbild vermitteln können, für das den Lehrkräften notwendige Praxis fehlt. Weiterhin zählten die Schulleitungen darauf, dass die Aktivsenioren die ihnen zur Verfügung stehenden Netzwerke zum Wohle der Schüler und deren Such nach Ausbildungsplätzen einbringen werden.

Zurück zu Ausbildungsinitiativen