Kompetenz durch Bildung und Erfahrung

Ein gemeinsames Projekt der Hochschule München und der AKTIVSENIOREN BAYERN e.V. der Region München/Umland

Das Projekt, das schon im Jahre 2006 ins Leben gerufen wurde, hat das Ziel, die Zusammenarbeit zwischen Lehre und Berufs- und Lebenserfahrung zu nutzen, um das Interesse der Studierenden für Unternehmensgründungen und Unternehmensführung zu wecken und ihnen dazu das notwendige Wissen zu vermitteln.

Die Aktivsenioren haben in enger Zusammenarbeit mit Professor Hans Zangl, Professor für Betriebswirtschaftslehre in der Fakultät für angewandte Naturwissenschaften und Mechatronik an der Hochschule München, dieses Projekt entwickelt und über die Jahre weiter ausgebaut. Die Lehrveranstaltung findet jeweils im Wintersemester statt. In der Regel beteiligen sich 12 bis 16 Aktivsenioren an diesem Projekt.

Interessierte Bachelor-Studenten aus allen Fachbereichen erarbeiten im Wahlpflichtfach „Unternehmensgründung und-führung“ einen konkreten Businessplan aus. Das dazu notwendige theoretische Wissen wird ihnen in der Vorlesung übermittelt, ergänzt durch die praktische Erfahrung der Aktivsenioren.

Der Lehrplan für die Veranstaltung ist ein gemeinsames Produkt der Hochschule und der Aktivsenioren. Ein Team von vier bis fünf Studenten entwickelt eine Geschäftsidee und arbeitet sie entsprechend der eigenen Vorstellungen und Ziele aus. Die Geschäftsideen reichen von neuen Dienstleistungen bis hin zu technischen Innovationen. Jedes Team wird für die Dauer des Semesters von 2 Aktivsenioren begleitet.

Der Ablauf gliedert sich in einen theoretischen und einen praktischen Teil. Behandelt werden die Themen Marketing und Vertrieb, Betriebsorganisation und Finanzierung. Die Lehrveranstaltung endet mit einer Präsentation und der Abgabe des ausgearbeiteten Business- einschließlich Finanzplans.

Die Hochschule bereichert dank des Engagements der Aktivsenioren die Lehre durch praktische berufliche Erfahrung. Die Studenten haben jederzeit die Möglichkeit, Fragen mit den Aktivsenioren zu erörtern. Im gegenseitigen Austausch lernen die Studenten die Denkweise von Führungskräften und Unternehmern bei der Lösung von Problemen und anderen Aufgabenstellungen im Unternehmensalltag kennen. Der Einblick in die Praxis hilft vielleicht aber auch den Sprung in die Selbständigkeit vorzubereiten und zu erleichtern.

Auch für die Aktivsenioren ist die Zusammenarbeit ein Gewinn. Sie können sie ihr berufliches Wissen und ihren reichen Erfahrungsschatz weitergeben und lernen selbst neue Kommunikationsplattformen kennen, so dass sie eigenes und neues Fachwissen verknüpfen können. Durch das Zusammenwirken von „Alt und Jung“ profitieren beide Seiten.

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